
Liebe Gemeindemitglieder und Freunde von St. Johannes,
„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“; als Christen sind wir gemeinsam
unterwegs –auf großer Fahrt durch die Zeit. Gottes Geist zeigt uns
den Weg. Wir brauchen aber auch die Unterstützung und die Wegweisung
eines erfahrenen Steuermanns.
Unser Pfarrer Walter Thaler hat über 39 Jahre das Steuer verschiedener
„Gemeindeschiffe“ in der Hand gehalten: Zuerst Schwaigern, dann Schwieberdingen
und zuletzt 11 Jahre in Korntal.
Jahre, die angefüllt waren mit Seelsorge für die Menschen,
und damit, das Schiff auf Kurs zu halten. Die ehrenamtliche Mannschaft
weiß dieses Engagement zu schätzen. Gottesdienste, Predigtdienst,
Religionsunterricht, Schülergottesdienste, Krankenbesuche, Gemeindefest,
unzählige vertrauensvolle Gespräche seien als Splitter der letzten
Jahre genannt. Es waren für unser Gemeindeschiff Jahre der Fahrt unter
vollen Segeln und Jahre des Zusammenstehens, um gemeinsam unserem Ziel
näher zu kommen.
Ihnen, Herr Pfarrer Thaler, sagen Ihre Korntaler für alles Tun,
Verständnis und Sorgen ein herzliches „Vergelt`s Gott“.
Als eine Erinnerung an Korntal haben wir Ihnen diese Ausgabe des „MomentMal“
gewidmet. Wir wünschen Ihnen für die kommende Zeit des „Ruhestandes“,
daß die Alltagssorgen eines Steuermanns Sie loslassen, Ihre Hobbies
mehr Raum in Ihrem Leben finden und Gesundheit Sie begleitet.
Als zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderates ist es mir ein Anliegen,
daß unser Gemeindeschiff Kurs hält und nicht ins Schlingern
gerät, weil die Mannschaft nicht zusammenhält. Ich wünsche
mir viele Hände, die das Steuer halten, und Gottes Geist, der uns
den Weg weist. Das zitierte Lied endet mit dem Ruf „Bleibe bei uns, Herr“.
Diese Zuversicht hält die Mannschaft auf dem Schiff zusammen. Diese
Zuversicht soll auch weiterhin unser aller Wege begleiten. Im gemeinsamen
Gebet bleiben wir miteinander verbunden.
Nochmals vielen Dank für Ihr Tun, Herr Pfarrer Thaler, und Auf
Wiedersehen.
Für Ihre Kirchengemeinde St. Johannes
Peter Rogale, 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates
Alle Gemeindemitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen zur Verabschiedung
von Pfarrer Walter Thaler
Sonntag, 20. September
19.00 Uhr Orgelkonzert zu 4 Händen und 4 Füßen
Wolfgang Hausmann, Orgel
Oliver Felsmann, Orgel
Werke von Beethoven, Mozart, und anderen.
Samstag, 26. September
18.30 Uhr Verabschiedung von Pfarrer Walter Thaler im
katholischen Gemeindezentrum, Tubizer Straße 5.
Sonntag, 27. September
15.00 Uhr Abschiedsgottesdienst
Der Kirchenchor von St. Johannes, Korntal, singt die Nicolai-Messe
von Joseph Haydn.
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Pfarrer Walter Thaler im Bild
Altarweihe
in St. Johannes
Im Pfarrgarten

Kommunionfeier
Ostern 1998

Fronleichnam
1998
Gemeinde der Zukunft
Der Zusatz „der Zukunft“ kann mißverstanden werden als „in absehbarer
Zeit und mit der derzeit verfügbaren Menschheit nicht machbar“, also
„Utopie“. Meine Gedanken zum Thema sind nicht Utopie, eher Vision. Diese
Vision leitet sich ab aus Verhaltensbeispielen und aus Anleitungen, die
uns die Bibel im Neuen Testament überliefert, nicht nur für das
menschliche Miteinander allgemein, sondern vor allem für die Gestaltung
der auf Christus gerichteten menschlichen Gemeinschaft, die wir Gemeinde
nennen. Und wem das Ganze etwas zu viel Bibel für einen Katholiken
ist: Ich halte Jesu Botschaft nicht nur für plausibel und hilfreich,
sondern für zutiefst menschengerecht.
Die Eucharistie ist die Mitte der Gemeinde; sie ist die nach unserem
Verständnis engste für uns Menschen mögliche Form der Gemeinschaft
mit Christus, überdies in menschlicher Gemeinschaft; die Apostelgeschichte
nennt in 2,43-47 das Brotbrechen als wichtiges Merkmal der Gemeinschaft
in der Urgemeinde. Ich bin dankbar, daß in der Vorbereitung auf die
pfarrerlose Zeit in St. Johannes die sonntägliche Eucharistie vordringliches
Thema ist. Setzt sich aber diese sonntägliche Gemeinschaft in den
Alltag fort? Möchten wir das? Wie geht das?
Über die Betende Gemeinde berichtet die Apostelgeschichte in 1,12-14.
Und wir? Hat die Gemeinde nicht (außer im Vaterunser) das aktive
Beten in Gemeinschaft delegiert an den Pfarrer? Denken wir noch, daß
wir mit- und füreinander beten können und sollen und vor allem,
daß Beten Erfolg hat? Ich spreche vom Beten in Gemeinschaft in besonderen
Anliegen, zum Beispiel für unseren Pfarrer, um einen guten neuen Pfarrer,
für die Gemeinde? Eine Vision: Bevor wir jemanden kritisieren, denken
wir erst einmal nach, in welchem Sinne wir für ihn/sie beten sollten,
und tun dies.
Für
die geistliche Atmosphäre der Gemeinde ist nicht allein der Pfarrer
verantwortlich: 2Tim4,3-4 zum Beispiel spricht von einer Gefahr, die heute
so aktuell ist wie damals.
Die Diakonie ist bei uns in treuen Händen. Nimmt aber die Gemeindeöffentlichkeit
noch wahr, wo offenes Bedürfnis oder gar existentielle Not ist? Mit
wahrnehmen meine ich ernst nehmen, helfen, trösten, beten oder auch
nur mitleiden. Andererseits, daß Diakonie durch den Bedürftigen
angenommen werden kann, ist die Atmosphäre in der Gemeinde Voraussetzung.
Leben in der Gemeinde: Paulus schreibt hierüber in Röm12+15
und 1Kor12 nach Rom und nach Korinth. Wenn wir die Texte auf St. Johannes
Korntal anwenden wollen, brauchen wir an den Aussagen nicht viel zu „modernisieren“:
lese ich daraus nicht nur Aussagen über die, die wegen ihrer offensichtlichen
Gaben in ein Amt gerufen sind, sondern auch die Aussage, daß jeder
in der Gemeinde Gaben hat, die für die Gemeinde nutzbar sind, mehr
noch, die das eigentliche Leben in der Gemeinde ausmachen.
Fernstehenden eine offene Tür und ein offenes Herz zu bieten,
kann Seelsorge oder Diakonie sein. Am schönsten wäre es, wenn
es selbstverständlicher Teil des Lebens in der Gemeinde wäre,
Ausdruck der Atmosphäre einladender Gemeinschaft.
Und das Wegbleiben vor allem junger Gemeindemitglieder: empfinden wir
sonntags noch den Schmerz aus unserer Verantwortung als Gemeinde?
Anmerkung zum Schluß: Dieser Artikel wurde nicht geschrieben,
weil ich es besser wüßte oder berufen wäre, zu belehren.
Ich bin dankbar für das, was von dieser Vision in St. Johannes bereits
lebt. Was noch nicht so ist, realisiert sich aus einer gemeinsamen Sehnsucht,
die in den Herzen beginnt und sich schließlich in den Köpfen
durchsetzt.
Wilfried Polnik
Abläufe, Termine und Ansprechpartner in unserer Gemeinde ab Oktober
Ab 1. Oktober ergibt sich durch die Verabschiedung von Pfarrer Walter Thaler
in den Ruhestand eine für uns einschneidende Situation. Nach den Vorstellungen
des Bischöflichen Ordinariats werden künftig die Pfarreien St.
Johannes, Korntal, und St. Josef, Münchingen mit Hemmingen, von nur
einem Pfarrer betreut. Da jedoch Pfarrer Aubele aus Münchingen bereits
nach Blaubeuren weggezogen ist, hat die neue Großpfarrei keinen Pfarrer
mehr. Zwar ist diese Stelle bereits im Kirchlichen Amtsblatt ausgeschrieben,
jedoch läuft die Meldefrist für Bewerber bis zum 29.September.
Erst danach werden wir wissen, ob eine Bewerbung vorliegt, oder ob mit
weiterer Vakanz der Stelle zu rechnen ist. Für diesen Interimszeitraum
hat das Bischöfliche Ordinariat Pfarrer Beno Ohrnberger aus Ditzingen
zum Administrator für St. Johannes ernannt. Wir begrüßen
Pfarrer Ohrnberger und danken ihm, daß er die seelsorgerliche und
verwaltungsmäßige Betreuung unserer Gemeinde neben seinen eigentlichen
Aufgaben in Ditzingen wahrnehmen wird.
Aufgrund der neuen Situation ist es unvermeidlich, daß es Einschränkungen
und Änderungen bei Gottesdiensten und Pastoralaufgaben, wie zum Beispiel
Erstkommunionvorbereitung oder Krankenbetreuung mit Krankenkommunion, geben
muß.
Jeweils aktuelle Informationen werden im vierzehntägig erscheinenden
Mitteilungsblatt der Kirche oder im Amtsblatt der Stadt Korntal-Münchingen
veröffentlicht.
Gottesdiensttermine
Pfarrer Ohrnberger plant an jedem Wochenende eine Eucharistiefeier in Korntal.
Das vorläufige Modell sieht vor:
| 1. Sonntag im Monat: |
10.30 Eucharistiefeier |
| 2. Sonntag im Monat: |
9.00 Eucharistiefeier |
| 3. Samstag im Monat: |
18.15 Eucharistiefeier |
| 3. Sonntag im Monat: |
10.30 Wortgottesdienst |
| 4. Sonntag im Monat: |
9.00 Eucharistiefeier |
| 5. Sonntag im Monat: |
9.00 Eucharistiefeier |
Dazu ist eine wöchentliche Eucharistiefeier mittwochs um 7.50
Uhr vorgesehen, zu der die Grundschüler besonders erwartet werden.
Das Pfarrbüro – Ansprechstelle für die Gemeinde
Die Ansprechstelle für unsere Gemeindemitglieder ist in erster Linie
das Pfarrbüro mit unserer Sekretärin Birgit Segmiller. Die Sprechzeiten
sind:
-
dienstags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr,
-
mittwochs von 8.30 bis 11.30 und
-
donnerstags von 9.30 bis 11.30.
Pfarrer Ohrnberger wird regelmäßig mittwochs von 8.30 bis
circa 9.30 im Pfarrbüro zu erreichen sein.
In besonderen Fällen ist Peter Rogale, 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates,
in den Abendstunden unter Tel. 8380251 erreichbar.
Die Adresse des Pfarrbüros:
Carl-Peters-Straße 7
70825 Korntal
Tel. 0711 / 831653
Fax 0711 / 831648
Beauftragte für Krankenkommunion
Zur Unterstützung des Pfarrers hat der Kirchengemeinderat ein Konzept
der Mitwirkung von Laien der Gemeinde konzipiert. Danach ist die Bischöfliche
Beauftragung für Krankenkommunion eingeholt worden für:
Rita Kaufmann, Helga Thul, Birgit Kroeker, Irmgard Vogt.
Wenn Sie den Besuch der Krankenkommunion wünschen, wenden Sie
sich bitte an das Pfarrbüro.
Eine rundum gelungene Firmung
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Jugendliche – eine eher kleine Gruppe – wollte dieses Jahr das Sakrament
der Firmung empfangen. Seit Ostern bereiteten sich die Firmbewerber in
mehreren kleinen Gruppen auf diesen Tag vor. Diese Vorbereitungszeit beinhaltete
Gespräche über den Sinn und die Gestaltung der Firmung, es fanden
aber auch gemeinsame Unternehmungen statt, wie Abendessen innerhalb der
Gruppen und ein Abend mit allen Firmlingen. Außerdem wurde ein Familiengottesdienst
von den Jugendlichen selbst gestaltet. Dies gilt ebenso für den Firmgottesdienst,
auf den die Firmbewerber von Pfarrer Thaler persönlich vorbereitet
worden waren.
Unerwarteterweise wurde die Firmung von Weihbischof Franz-Josef Kuhnle
selbst gespendet, der den kurzfristig erkrankten Domkapitular Adam vertreten
hat. Das komplett positive Bild des Gottesdienstes wurde durch die Zuffenhauser
Jugendband vervollständigt, die den Abend mit guter Musik abrundete.
Miteinander reden – sich gegenseitig helfen
Der Sommerausflug
Es ist schon Tradition, daß die Frauengruppe im Sommer einen Tagesausflug
unternimmt. So durften sich etwa 30 Frauen am 29. Juni auf eine Fahrt mit
der „Strohgäu-Perle“ freuen.
Auf unserem Programm stand zunächst eine Stadtführung in
Rothenburg ob der Tauber. Die gotische St.-Jakobs-Kirche aus dem 14.Jahrhundert
war unser erstes Ziel. Der Riemenschneider-Altar und die hohen Fenster
des Ostchores werden uns besonders in Erinnerung bleiben.
Anschließend ging es durch die Herrengasse mit den prachtvollen
Patrizierhäusern zur ehemaligen Franziskanerkirche, der ältesten
Kirche der Stadt. Jetzt liegen evangelisch-lutherische Bücher in den
Bänken.
Durch die Burggasse erreichten wir den Burggarten mit einer herrlichen
Aussicht zum ehemaligen Wasserschlösschen und auf die Umgebung von
Rothenburg. Auf dem Rückweg zum Bus kamen wird noch an der St.-Wolfgangs-Kirche
vorbei, der „Schäferskirche“ aus dem späten 15. Jahrhundert,
eine Wehrkirche mit unterirdischen Kasematten.
Nach dem Essen staunten wir über die Vielfalt und schöne
Aufmachung des Fingerhutmuseums in Creglingen mit circa 3000 Fingerhüten
vom ersten Jahrhundert bis zur Gegenwart, aus den verschiedensten Materialien
und Herkunftsländern.
Die Krönung des Tages war dann die Führung durch die Herrgottskirche,
die mit der Erklärung des Kirchengebäudes begann. Der wunderschöne
Marienaltar von Tilman Riemenschneider mit seinen Feinheiten der Schnitzkunst
übertraf aber dann alles bisher Gesehene. Die Rückfahrt führte
über Weikersheim und Bad Mergentheim und schloß einen gelungenen
Tag mit müden, aber zufriedenen Teilnehmern ab.
Kinder sind herzlich willkommen
An vielen Sonntagen im Jahr finden parallel zum Hauptgottesdienst um 10
Uhr „Wortgottesdienste für Kinder“ statt. Diese Wortgottesdienste,
man könnte sie auch Kinderkirche nennen, werden von Frauen aus der
Gemeinde gestaltet und finden in der Nebensakristei der Kirche statt. In
kindgerechter Form wird das Thema des Erwachsenengottesdienstes aufgegriffen,
dazu wird gesungen, gebetet, gemalt. Nach den Fürbitten ziehen dann
die Kinder gemeinsam in den Hauptgottesdienst ein, berichten von dem, worüber
sie gesprochen haben, singen ein Lied, oder zeigen, was sie zu dem Thema
gemalt haben.
Alle Kinder ab etwa drei Jahre sind herzlich eingeladen. Mütter
und Väter, Omas und Opas, die die kleinen Kinder begleiten, sind ebenfalls
willkommen.
Folgende Termine für die Wortgottesdienste für Kinder mit
Angabe der möglichen Themen und der Betreuerinnen sind für dieses
Jahr geplant:
-
Sonntag, 4. Oktober
Franziskus-Sonnengesang oder Erntedank.
Mechthild Foldenauer
-
Sonntag, 25. Oktober
Vom rechten Beten oder Pharisäer und Zöllner.
Frau Wiendahl
-
Sonntag, 15. November
Zachäus oder Sankt Martin.
Eva Rogale
-
Sonntag, 6. Dezember
Advent, Nikolaus oder Johannes der Täufer
Rita Funk
Nächster Halt: Unsere Nachbargemeinde
15.36 Uhr Bahnhof Korntal.
Auf Gleis 1 fährt ein schnittiger Triebwagen Richtung Strohgäu.
Erster Halt: Münchingen.
Schon von weitem grüßt der helle Turm der St.-Josephs-Kirche.
Die Kirche beeindruckt durch ihre luftige Weite und vor allem durch die
leuchtende Fensterwand. Gleich daneben: Gemeindezentrum und Pfarrhaus.
Das Pfarrhaus harrt eines neuen Bewohners.
Weiter fährt der Zug über Schwieberdingen nach Hemmingen.
Münchingen und Hemmingen – zwei bürgerliche Gemeinden, aber eine
Kirchengemeinde. Jung noch, erst 1970 gegründet. Eine Diaspora-Gemeinde,
wie es viele in unserem Land gibt. Nach dem Krieg kamen die ersten Katholiken
als Heimatvertriebene aus Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei. Heute
umfaßt die Kirchengemeinde circa 4000 Mitglieder. Außer dem
Diakon im Nebenberuf, Franz Vanicek, gibt es zur Zeit keinen hauptamtlichen
Seelsorger bei uns. Freuen würden wir uns nicht nur über einen
neuen Pfarrer, sondern auch über einen Pastoralreferenten. Aber wir
wissen, daß eigentlich die Gemeinde Trägerin der Seelsorge sein
soll...
Die Hauptlast liegt beim 16-köpfigen Kirchengemeinderat – sechs
Frauen, zehn Männer, je acht aus den beiden Ortsteilen. Auch in den
zahlreichen Ausschüssen mühen sich viele um die Gemeinde. Es
gibt viel zu tun: Verwaltungsfragen, Bau- und Renovierungsvorhaben, Firm-
und Kommunionvorbereitung, Veranstaltungen der Ökumene. Feste sollen
vorbereitet werden. Wie gut, daß es immer genug willige Helfer gibt,
die ohne viel Fragen anpacken. Alles kann ich nicht aufzählen, aber
einiges möchte ich herausgreifen, zum Beispiel die Pfarramtssekretärin
Marianne Stäbe, bei der fast alle Fäden zusammenlaufen. Oder
den Kirchenchor, der nicht nur die Gottesdienste verschönert, sondern
dessen Mitglieder auch sonst in vielfacher Weise tätig sind. Oder
die ökumenischen Seniorenclubs in den einzelnen Ortsteilen mit ihrem
vielseitigen Angebot für Ältere. Oder die fünf Bibelteilgruppen,
die bei der Gemeindeerneuerung 1989 entstanden sind.
17.45 Uhr. Hell ruft das Glöckchen auf der Hemminger St.-Georgs-Kirche
zum Abendgottesdienst. Wir nehmen uns Zeit. Eine schlichte Dorfkirche lädt
ein. Daneben das Gemeindezentrum. Die Pläne für eine komplette
Renovierung und einen Anbau liegen schon auf dem Tisch.
Wir machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Der Zug nach Korntal wartet
schon.
Ingrid Nowara
Impressum:
Herausgeber: Kath. Kirchengemeinde St.Johannes, Carl-Peters-Str.
7, 70825Korntal, Tel.0711/831653, Fax.0711/831648
Ausgabe Nr. 4
Redaktion: Elisabeth Beurer, Hubert Bildstein, Stefan Ebeling,
Wilfried Polnik, Peter Rogale, Birgit Segmiller
Entwurf: Rainer Hellmann
Titelphoto: Hubert Bildstein
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung
der Kirchengemeinde.
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